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TeaMenu

Tja, ich hab’s gemacht. Ich hab Xcode wieder ausgepackt und mal eine kleine App für Mac OS X geschrieben, und sogar Icons dafür gezeichnet. (Die sehen jetzt natürlich entsprechend aus. Aber wenn du um 23:53 Uhr schnell mit Illustrator eine Teetasse zeichnest, oder gleich 8 in verschiedenen Formen und Farben, kommt halt kein Van Gogh bei raus.)

Die App sitzt in der Menüleiste, und ihr könnt zwischen 3 und 5 Minuten auswählen. Nach der Zeit gibt’s dann einen kleinen Alarm. Die App hab ich eigentlich geschrieben, weil ich zu faul bin, mein Handy entsperren zu müssen, wenn ich am Mac sitze und mir einen Tee kochen will. Jaja, First World Problems.

Auswahl-Menü Menü mit dampfender Tasse

Hinweis nach Ablauf der Zeit

Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.6.
Größe: 143 kB.
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch.
Download (57 kB)

Versionsverlauf:

  • 1.0 (14. November 2014): Erste Version
07. November 2014

Zombie: iPhone-Notizen

Ein iPhone habe ich schon seit diesem April nicht mehr, aber dieser Artikel war auf Mai 2013 datiert. Den angefangen Artikel hab ich dann mit den Notizen, die das iPhone (vor dem Verkauf) in die iCloud synchronisiert hat, dann vervollständigt.

Alle Notizen hab ich übrigens mit allen Fehlern übernommen.


Neulich habe ich nach gefühlten Ewigkeiten mal wieder die Notiz-App auf dem Handy aufgemacht. Es ist ja nun nicht so, dass ich sie nie benutzt hätte. Ich habe sie oft genutzt.

Eine meiner Lieblings-Anwendungen dafür war ja, im Bus immer die dümmsten Aussagen der diversen Kinder im Bus zu sammeln. Im Bus nach Hause waren immer Schüler von Haupt- und Realschulen und Gymnasien, und es ist erstaunlich, wie viel geistigen Müll ein Kind von sich geben kann. Klar, wir haben früher™ auch Mist gelabert… aber so einen Müll? Ich glaube nicht.

Und bevor ich selber anfange, Mist zu reden, geht es los:

Papa Neuguinea
Über australien riesig
osten von Amerika
12 mein iPhone
teuren Vertrag dass es kostenlos ist

Die zwei Jungs waren 12, hatten je ein iPhone (war kostenlos, aber der Vater hat dafür voll den teuren Vertrag gemacht) bzw. Samsung Galaxy Weißdergeierwas in der Hand, und wahre Profis in Erdkunde. Wer sich kostenlose teure iPhones leisten kann, kann sich eben auch Ferien in Ozeanien leisten. (Und ich meine nicht Oceania… da möchte man eher keinen Urlaub machen.)
Übrigens: Papua-Neuguinea ist zwar 30% größer als Deutschland, aber leider nur 1/16 der Größe von Australien, und im Osten Amerikas liegen sie beide nicht.

Da kommt so eine von mein Exfreundin
*Kind mit ~14
*schiebt an Vater ab
*natürlich kein Kondom benutzt
*sauf Alk, verreckt daran

Die Kinder werden langsam älter! Mittlerweile ist man 14, ist der King was Beziehungen angeht, weiß wie man sich günstig volllaufen lassen kann (man ist ja cool mit 14) [Um fair zu sein, das erste Mal Alkohol hatte ich auch mit 14. Aber damals war meine Toleranz “etwas” geringer als jetzt, 5 Jahre später.] und weiß auch, wie man sich fortpflanzen kann. Dass dabei ein Kind entsteht – ja mein Gott, Nebensächlichkeiten! Man lebt ja nur einmal! Entweder wird das Blag an den Vater abgeschoben oder einfach totgesoffen. Wie das geht, weiß man ja auch. (BTW, die Schüler kamen von der örtlichen Hauptschule, aber Korrelation ≠ Ursache. Man will ja nichts unterstellen.)

Sagt so ich bin schlampe in ganze Stadt
Was hat sie vorhin bei Carré [Anm.: Einkaufszentrum in Göttingen] gesagt?
Sie hat gesagt dass er gesagt hat dass sie geschrieben hat
Die hat ihn ja ein geklatscht
Warst du dabei nein warst du nicht
Ey guckt nicht so blöd

Ah, das RTL-Nachmittagsprogramm lässt grüßen! Mit Leopardenleggings bzw. Jogginghose mit Brandlöchern besetzt man die hinteren Reihen im Bus, um sein Street Cred in der Hood zu verbessern. Man ist ja mit 14 oder sogar 15 der King im Ghetto, und als voll krasser Checker oder Drama Queen muss das Image gewahrt werden! Naja, ich lass das hier mal so stehen und sage nur so viel: die Zeilen oben wurden nicht aus dem Drehbuch von “Verdachtsfamilien” oder “Köln im Brennpunkt” kopiert, und alle Grammatik-Fehler sind beabsichtigt. (Übrigens, in 60 Sekunden wurde 8 Mal das Wort “Schlampe” benutzt.)

Sechs du – sechs du – ööööh.
Wenigstensch habisch das in Gehn-Satz zu dir ey
Doch die hat so lange Haare und dann gelt sie sich so manchmal hoch

Zum ersten Satz: Auch so kann man Noten diskutieren. Zum Rest: Ich weiß nicht mehr, was die eine hatte, was die andere nicht hatte, aber das war 1:1 das, was sie gesagt hat. Sogar die Aussprache! Und lange Haare hochgelen? Interessantes Bild…

Und dann habe ich noch diese Notiz hier, eine Unterhaltung von kleinen Vorstadtgangstern vom Snob-Gymnasium Göttingens.

Das läuft auf keinem dt. Betriebssystem
Waffen
Kastrat
Manhunt Säge -> Doom
Fachtermini
So
Superlative
Schreien
Ihr seid so arm
Reggie
Zücho

Es waren etwa 7 Kinder, zwischen 12 und 14. Alle mit teuren Handys ausgestattet (die scheinbar an der Hand festgeklebt waren), und es waren absolute Pro-Gamer. Und Meister der Spiele ab 18. Einer der unzähligen FPS läuft, laut Aussage eines der Kinder, “auf keinem deutschen Betriebssystem”. Soso.
Außerdem spielt man in dem Alter schon Manhunt (merke, das Ding ist indiziert und beschlagnahmt [und das aus gutem Grund, das Spiel ist in der Tat sehr strange]). Und in Doom verwendet man keine Sägen, ihr kleinen Scheißer. Höchstens Kettensägen, und das macht sogar Spaß.
Aus dem Rest der Stichworte kann man schließen, wie die Unterhaltung ablief. Nichts, wo man gern dabei ist.
Übrigens sollte Reggie wohl Reggae heißen, und Zücho Psycho.

Ja, Mist haben wir auch gelabert damals, keine Frage; ich hab’s am Anfang ja schon gesagt. Aber Bullshit von dieser Qualität? Das bezweifle ich. (Oder wir werden langsam alt, und fangen auch schon an, über die Jugend von heute zu schimpfen. Das hätt’s ja früher™ nie gegeben!)

19. Oktober 2014

Yosemite

Tja, es ist jetzt zu haben: Mac OS X 10.10, Yosemite.

Ich hatte nur zwei Mal das Vergnügen mit dem Mistding, und zwar in der Public Beta 1 und in der finalen Version (RTM).

Zuerst einmal überschreibt Yosemite die Boot-Informationen auf der Quellplatte, was bei den meisten Nutzern nicht so viel ausmacht, aber wenn der Installer auf Platte A liegt und ihr auf Platte B installiert, führt der Bootpfad auf Platte A danach zum Yosemite-Installer. Lässt sich relativ einfach beheben, der Bug wurde von Apple dennoch als “Can’t reproduce” markiert.

Die zweite Installation (RTM über PB1) hat es übrigens geschafft, die Dateitabelle (bzw. den B-Baum) komplett zu zerschießen und das Journal gleich mit. Reife Leistung, meine Freunde.

Und sonst so?

Ich war nicht der einzige, bei dem sich Yosemite über einen beschädigten Installer beschwert hat…
Beschädigter Installer

VMware wollte auch nicht so richtig.
VMware mag Yosemite auch nicht

QuickTime X zählt auch ein halbes Jahrzehnt nach seiner Einführung falsch.
QuickTime zählt leicht falsch

NSMenu leidet unter den gleichen Bugs wie auch schon fast jedes andere Release vorher. 215 und 216 kann es gar nicht leiden.
Immer noch die gleichen Bugs wie vor 10 Jahren

Hier ein paar Grafikfehler:
Mac App Store ohne Styling
Fehlerhafte Transparenz
Im Jahr 2038 verdreht Yosemite komplett das App-Layout

Und hier noch drei Videos aus der Public Beta (funktioniert ggf. nicht in allen Browsern):

Yosemite? Nein, danke. Ich bleib bei Snow Leopard.

Mac OS X Snow Leopard – das beste Release aller Zeiten.

17. Oktober 2014

Zombie: Haupthistokompatibilitätskomplex!

72 Punkte! (Und da sind nicht mal mehrfache Buchstaben-/Wortwerte einberechnet.)

Es ist unglaublich, wie viel wir Menschen (und auch andere Lebewesen) in unseren Körpergeruch kodieren. Wenn wir andere Menschen riechen, erfahren wir nicht nur ob, und wenn ja welches Parfüm/Deo er/sie verwendet, oder wann/ob er/sie das letzte Mal geduscht hat – nein, wenn wir jemanden vom anderen Geschlecht riechen, dann schlüsselt unser Gehirn automatisch auf, wie gut ihr beide sexuell-biologisch zueinander passt.

Ich habe mal in einem Fachartikel über Familien- und Verwandtschaftspsychologie (fragt nicht) gelesen, dass Menschen mit einem stark unterschiedlichen MHC (major histocompatibility complex – Haupthistokompatibilitätskomplex) weniger geneigt sind, fremdzugehen – und der MHC ist irgendwie im Geruch des Menschen kodiert, versteckt sich also irgendwo unter Pheromonen, vermute ich als Nicht-Wissenschaftler mal. Warum sind MHC-ähnliche Partner also eher untreu? Einfach: in den MHC sind u.a. Informationen über unser Immunsystem und unsere Gene kodiert. Die größte Ähnlichkeit im MHC habt übrigens ihr und eure Geschwister. Danach kommen Eltern, Großeltern, etc. pp. Deswegen – und auch aufgrund des Westermarck-Effekts – seid ihr rein bio-chemo-psychologisch nicht dazu geneigt, mit euren Geschwistern Kinder zu zeugen.
Zurück zu den Partnern. Dekodiert unser Hirn einen ähnlichen MHC, denkt es sich: “oha, der/die hat ein Immunsystem, das meinem zu großen Teilen gleicht! Wenn wir Kinder bekommen, dann wird deren Immunsystem mit einer größeren Wahrscheinlichkeit darunter leiden.” (Das ist auch einer der Gründe, warum Inzucht zu vermeiden ist. Immunsystem am Arsch in dem Fall. Ausnahmen gelten, wenn du dein eigener Großvater bist.)

Übrigens, und das fand ich das wirklich Interessante hierbei, ändern sich die MHC-Präferenzen bei Frauen, die z.B. die Pille nehmen – dann sind sie nämlich eher Partnern zugeneigt, die einen ähnlichen MHC aufweisen! Versteh das einer. Vermutlich weil der Körper sich denkt “he, ich sollte vielleicht nicht einen Mann ‘belegen’, der Kinder zeugen kann, aber nicht mit mir.” Nur so ‘ne Vermutung. Ich bin Arzt Programmierer und kein Psychologe.

Unsere Nase arbeitet sehr diskret, wenn es um den MHC und Pheromone geht; bei manchen Tierarten reicht ein nicht riechbarer Anteil an gewissen Duftstoffen aus, um diverse Dinge zu signalisieren. Das gleiche gilt für uns Menschen: das alles geschieht subtil. Wir müssen nicht, wie manche Tiere, erst am Körper des potentiellen Partners schnüffeln – das ist rein optional und wird zur Kontaktaufnahme mit Fremden nicht empfohlen. Da gehste zum Vorstellungsgespräch, alle beschnüffeln sich erstmal, dann geht’s los. So könnte das bei Hunden ablaufen. “So, Herr Bello, Ihre Referenzen sind einwandfrei und Ihr Hintern riecht auch gut… wann können Sie anfangen?”
Und noch ein Warnhinweis… “Ich liebe, wie unterschiedlich unsere MHC sind” wird bei den meisten ein WTF hervorrufen. Wobei das schon sehr interessant wäre: Samstagabend in der Disko, du gehst zu einer Frau hin, und willst sie ansprechen… aber first things first, und du riechst erstmal unter ihrem Arm. :D (Bzw. mit umgekehrten Geschlechtern für weibliche Leser. Sofern es die denn hier gibt. Sofern es überhaupt Leser auf diesem Blog gibt. *forever alone*)

Es ist schon irre, wie unsere Körper so subtil versuchen, einen möglichst idealen Partner zu bekommen – einfach dadurch, dass Informationen über uns in unserem Körpergeruch kodiert sind. Ich habe leider keine Ahnung, wie sich Deo/Parfum auf den Geruch auswirken, aber es würde mich ehrlich gesagt nicht wundern, wenn das Hirn das auch noch wegfiltern kann.

14. Oktober 2014

Skrillex vs Unreal Tournament-Kind

An einigen Stellen in Skrillex’ Of Scary Monsters and Nice Sprites brüllt jemand “Yes! Oh my God!”, und die Stimmlage hat mich extrem an jemanden erinnert, der Unreal Tournament spielen will. Also YouTube-Video runterladen, Audioeditor auf, alles geladen, und ab dafür.

Hier Vorher/Nachher im Direktvergleich:

Vorher

vs
Nachher