22. Juli 2014

Stickers

Achtung, bei dem nachfolgenden Video (YouTube-Direktlink) handelt es sich um Werbung für Apple.

Während einige finden, Sticker auf MacBooks seien ein No-Go (und wer sich da was draufklebt, der frisst auch kleine Kinder), finde ich, dass Sticker auf Notebooks einer super Sache sind, besonders mit dem leuchtenden Apfel in der Mitte. Apple zeigt ja selber, was alles möglich ist…

Jetzt schaut mal diese drei Bilder an:
MacBooks (1)
MacBooks (2)
MacBooks (3)
(Quelle 1, 2, 3)

Das ist doch langweilig, oder? Dutzende bis hunderte identische MacBooks, alle gleich. Alles blanke weiße/schwarze/silberne Flächen mit einem leuchtenden Apfel.

Genau deswegen finde ich, dass jede Personalisierung am MacBook super ist. Bei den älteren Modellen (bevor Apple begann, alles zuzukleben und anzulöten) kann man wirklich alles ändern – wenn man wollte, könnte man sogar eigene Tastaturen einbauen. Aber selbst ein Decal/Sticker reicht schon aus, um das Notebook “aus der Masse hervorzuheben”, wie es immer heißt.
Ob das jetzt nun das Logo eurer Band ist, ein “Intel Inside”-Sticker, ein “NSA Surveillance Program”-Sticker, oder irgendwas von Amazon, Etsy, Redbubble und wie diese Shops nicht alle heißen, oder was Eigenes – wenn es euch gefällt, macht es.
Wenn ihr nicht gerade stinkreich seid, werdet ihr mit einem Notebook länger auskommen müssen, also könnt ihr es doch auch personalisieren. Es ist ja nicht nur ein Notebook, sondern euer Notebook.

Der Song aus der Werbung ist übrigens Chimes von Hudson Mohawke und ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nur über iTunes erhältlich.

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Screenshots: November 2013 – Juni 2014

Das war eine lange Zeit, die letzte Ausgabe war am 31.10.2013.. Und bevor ich mich gleich wieder Abwasch und noch knapp 1.300 Seiten und PPT-Folien verstecke (dusselige Prüfungen), hier schnell die Screenshot-Sammlung für diesen Teil des Jahres. (Mit der nächsten Ausgabe ist irgendwann zwischen Herbst und dem Renteneintritt meiner Urenkel zu rechnen.)

App für 2,25 DM
Zu Beginn erstmal eine freundliche Erinnerung, dass man keinem Webseiten-Screenshot wirklich trauen darf. Mit den Inspektoren von Firefox, Chrome etc. kann nicht nur das CSS, sondern auch der Seiteninhalt geändert werden.

90 Megabyte pro Sekunde
Wenn man seinen Computer in der Uni anschließt (und Glück hat), bekommt man das hier. 90 Megabyte die Sekunde. In den Pools bekommen wir “nur” so 20-30 Megabyte/Sekunde – was aber immer noch ausreicht, um schnell mal Portal 2 runterzuladen.

#aftersex*-Tags auf Instagram
Ich weiß nicht mehr, ob die Tagesschau oder Heise mich hierauf gebracht hat, aber trotzdem: wer zum Geier kommt auf die Idee, nach dem Sex ein Foto von sich zu machen – und das dann auf Instagram zu stellen? Also ich könnte mir durchaus schönere Dinge vorstellen, und die beinhalten alle kein Handy.

Nicht-anonyme anonyme Umfrage.
Ja, anoynm. Da hamwa ma gelacht.

asi-exception
“Vallah ey, ischwör deine Mudda is so fett, die wirft Exceptions, lan!” – “Eeeey Junge, isch geb disch gleich mal Exception!”

Burger King
Oh, die haute cuisine! Du weißt, dass das der Arsch der Welt ist, wenn Burger King als ernst gemeinte Essens-Option auf Wikivoyage auftaucht.

Finder sortiert falsch
Nein Finder, ich glaube, so geht Sortierung nach Dateigröße nicht.

Frage nach Gepäckstücken beim Check-In
Hm, fliege ich mit null Gepäckstücken oder ohne Gepäck? Schwierige Frage.

ICE.
Wir stellen fest: es gibt ICE-Halte in Deutschland. Das kommt davon, wenn man nur den Text in PDFs extrahiert.

Extrem lange MP3-Datei.
Ein Konverter hat Mist gebaut, und so bekam die Datei nicht nur eine Datenrate von 0 Byte/s (sagte QuickTime), sondern auch eine utopische Länge.

Steinmeier zensiert.
Google Street View nimmt seine Aufgabe, Gesichter zu zensieren, ernst. (Ist ja auch kein schöner Anblick, ewig so einen alten Politiker in Street View zu haben, besonders, da sich die Daten in Deutschland nie ändern werden.)

In einer Beziehung mit der TARDIS
Möglichkeit 1: der Doktor hat auf meine Umfrage geantwortet und beim Alter und Geschlecht gelogen. Möglichkeit 2: die junge Dame ist in einer Beziehung mit ihrer TARDIS. (Ob es auf Gallifrey gesetzliche Regelungen zu sexuellen Timelord-TARDIS-Beziehungen gibt? Was wäre eigentlich, wenn der Doktor mit der personifizierten TARDIS geschlafen und ein Kind bekommen hätte? Fragen über Fragen.)

Transparentes Xcode-Icon
Xcode darf ja nicht fehlen in dieser Rubrik. Diesmal hat Xcode sein Icon versteckt, was aber nicht ausreicht, um sich vor mir zu verstecken.

64 bit CPU? Mais oui!
Gefunden im XNU-Code, glaube ich. (Der Kommentar heißt übersetzt “aber ja!”.)


Nachdem ich acht Monate lang mehrmals die Woche zu viel Zeit am Hauptbahnhof Hannover verbracht habe, kann ich eins sagen: in Leipzig ist er nicht! (Unfunny Fun Fact: In Leipzig wohnt eine ehemalige Freundin von mir. Das kann von mir aus auch gerne so bleiben.)

15. Juni 2014

Soundschnipsel #001

Was geht in diesem Soundschnipsel ab?

Transkript:

[peng] [ping] – [surr] – [bam]

Übrigens: weder das Peng noch das Bam sind eine Schusswaffe. ;-)

01. Juni 2014

I like to move it, move it.

Heute bin ich nach Hannover gezogen.

Damit verkürzt sich mein Weg zur Uni von bis zu 3 Stunden (5 bis 8 Uhr) auf 15 Minuten (7:45 bis 8:00) – Faktor 12. Ich könnte etwa 12 Mal von der Haltestelle bei meiner Wohnung zur Uni und zurück fahren, und hätte gerade mal die einfache reine Fahrzeit vom Haus meiner Eltern bis zur Uni “verfahren”.

Na gut, jetzt muss ich selber dafür sorgen, dass ich was zu essen im Kühlschrank habe und jeden Morgen rechtzeitig aufstehe. Aber das sollte schaffbar sein.

Zahl des Tages: 274. So viele Tage hat es von der ersten bis zur letzten Besichtigung gebraucht; es fing an am 4.9.2013 und endete am 9.5.2014. Zwischenzeitlich hätte ich nie im Leben gedacht, dass ich eines Tages noch mal nach Hannover komme.

Life is good!

27. Mai 2014

Alte Chrome Canary-Versionen löschen (Mac)

Der Chrome Canary-Kanal ist cool; das ist die Chromium-Version von Google, z.B. mit integriertem Flash. Aber Canary hat eine lästige Eigenschaft: die alten Versionen werden nie weggeworfen. Und da sammeln sich im Lauf einer Woche dann bei einem Build (manchmal auch zwei) pro Tag schnell mehrere Gigabyte an Daten an.

Dieser “Ein”-Zeiler hilft dagegen (Mac-Version):

cd "`mdfind "Google Chrome Canary.app" | grep ".app" | head -1 | sed 's/ /\\ /g'`/Contents/Versions" && for d in `ls -1 | sort -n | head -n $[$(ls -1 | wc -l)-1] 2>/dev/null`; do rm -rf $d; done

Disclaimer zuerst: Wie immer passiert die Verwendung auf eigene Gefahr! ;)

Okay, und was tut der? (Achtung, es folgt Shellskript-Nerdkram!)
Schritt 1: Verzeichnis wechseln (cd). (Alternativ könnt ihr den Pfad auch hart kodieren.) Der Befehl oben durchsucht den Spotlight-Index (mdfind) nach Google Chrome Canary und sucht sich die erste (head -1) App (grep) aus den Ergebnissen raus. Dann werden Leerzeichen durch Backslash-Leerzeichen ersetzt (sed); dann hängen wir noch "/Contents/Versions" an.
Schritt 2: Alte Versionen suchen. Dazu geben wir eine Liste aller Elemente im Verzeichnis aus (ls -1), sortieren die nur zur Sicherheit nochmal numerisch (sort -n), und suchen jetzt die ersten n-1 davon.
$[] sind für Berechnungen da, $() funktioniert fast wie die Backticks (“) im cd-Befehl – die können aber bei Verschachtelung interferieren, und das will ja keiner. Wir geben noch mal alle Elemente aus, zählen die Anzahl der Zeilen (wc -l) und ziehen 1 ab.
Für jedes Element aus der (um das letzte Element gekürzten) Liste wird jetzt rekursiv (rm -rf) das Verzeichnis gelöscht. Und schon wurden alle bis auf die neueste Chrome Canary-Version gelöscht. Das && anstelle von ; sorgt dafür, dass cd erfolgreich sein muss, bevor gelöscht wird. rm -rf ist gnadenlos, das löscht erst und stellt dann Fragen – auch bei eurem Home-Verzeichnis.

Ihr könnt den Befehl auch in ein Skript in /etc/periodic/daily packen, dann wird Canary täglich gereinigt. Aber dann bitte den Pfad zur Chrome-App fest einkodieren; Periodic-Skripte laufen mit Superuser-Rechten, und wenn root erstmal ein amoklaufendes *rm -rf* ausführt, dann ist im schlimmsten Fall alles weg. Eigentlich sollte das Skript so was niemals machen, aber man weiß ja nie. Besser vorsichtig sein, als ohne Home-Verzeichnis dastehen.